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Todeslager in Syrien - "Mercedes-Stern" - SPIEGEL ONLINE
- Am ersten Weihnachtsfeiertag 2016 machte Baschar al-Assad einen Familienausflug. Gemeinsam mit Ehefrau Asma und den drei Kindern Hafiz, Zein und Karim besuchte der Diktator das Kloster Unserer Lieben Frau von Sednaja, in dem sich Nonnen um rund 50 Kriegswaisen kümmern
- zeigt sich nur rund drei Kilometer vom Kloster entfernt. Im Militärgefängnis von Sednaja sind zwischen September 2011 und Dezember 2015 rund 13.000 Syrer hingerichtet worden.
- Schon bei ihrer Ankunft in Sednaja werden sie verprügelt und ausgepeitscht. Die Wärter nennen das die "Willkommensfeier"
- gegenseitig zu vergewaltigen, sie verweigern ihnen Wasser und Essen,
- (Lesen Sie hier einen detaillierten Bericht über die Folterungen in Sednaja.)
- Die Gefangenen sind nur ein oder zwei Minuten dort - dann werden sie weggeschickt. Der Richter fragt nach dem Namen des Häftlings und ob er das Verbrechen begangen hat. Egal ob er mit ja oder nein antwortet: Er wird verurteilt. Dieses Gericht hat nichts mit der Herrschaft des Rechts zu tun. Das ist kein Gericht." Pro Stunde werden so rund 45 Häftlinge abgeurteilt. Anwälte sind nicht zugelassen.
- Sie erfahren in dem Schnellprozess nicht, zu welcher Strafe sie verurteilt werden. Am Tag ihrer Hinrichtung sagen ihnen die Wärter, sie würden in ein anderes Gefängnis verlegt, das nicht unter der Kontrolle des Militärs steht.
- es ist nur eines von vielen Gefängnissen
- Laut einem Amnesty-Bericht aus dem November 2015 hat das Regime seit Beginn des Aufstands gegen Assad mindestens 65.000 Menschen verschleppt.
- Die Hinrichtungen werden nicht aufhören
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